Laufen nicht nur sonntags...

 

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Kaltenkirchen - 1. Helmut-Jung-Gedächtnis-Marathon am 18.10.2008 - eigener Laufbericht

Samstag Morgen gegen 9.30 h traf ich am Parkplatz der Holstentherme ein. Endlich einmal Heimvorteil ohne lange Anreise! Der Parkplatz war schon gut gefüllt, und gleichzeitig mit mir traf eine Hamburger Fahrgemeinschaft  bestehend aus Christine Schroeder, Christian Hottas, und Michael Baß ein.

Durch den Eingang des Freibades ging es zum Start-/Zielbereich, es herrschte reges Getümmel,  viele Bekannte waren schon vor Ort, und es gab schon einige Schwätzchen,  bevor ich endlich meine Startnummer, die 100, (hat keine läuferische Bedeutung!) abholen kontte. Gerade kurz noch Arne und seine Jungs begrüßt (Christiane war gerade nicht zu sehen), dann noch einem Läufer die Startnummer angesteckt und schon begrüßte Arne alle. Nach einer Gedenkminute für  Helmut gab dessen Tochter Britta den Startschuss zum 1. Helmut-Jung-Gedächtnismarathon und schickte so ca. knapp 100 Marathonis, 100 Halbmarathonis sowie 10 Staffelln (mit insgesamt ca. 80 Teilnehmern) auf die anspruchsvolle Naturstrecke durch den Freizeitpark.

Gleich ging es den ersten steilen Anstieg hinauf, und ich erinnerte mich noch einmal daran, dass ich schön „langsam“ (ja, ich weiß Arne, noch langsamer…?)  laufen wollte. 

Also wurde  der „Berg“ gehend erklommen. Dann mit Schwung den langen Weg bergab, bevor es noch einmal „halsbrecherisch“ nach oben Richtung Schützenheim ging, dort, wo im letzten Jahr der Start-/Zielbereich lag. Ich traf auf eine mir bis dahin unbekannte Läuferin aus Kaltenkirchen namens Sonja, und wir beschlossen spontan, eine Zeit lang  gemeinsam zu laufen. 

Jetzt ging es ein Stück am Trimm-Dich-Pfad entlang über kleine, schmale Waldwege  an die Autobahn A7, dort ein tückisches Stück, abfallend, sehr schmal, mit Wurzeln gespickt und durch ein Schild mit der Aufschrift  „Achtung Cross!“  angekündigt. Diese Stolperfallen waren, vorbildlich, leuchtend rot markiert. 

Nach ein paar Kurven durch den Wald Richtung Tennishalle  links hoch, an dem dieses Jahr neu angelegten „Schmetterlingsgarten“  vorbei, in dem es sogar noch bunt blühte,  oberhalb des Sees entlang, bevor ein  breiter, abfallender Weg richtig „Schwung“  gab für den jeweiligen Rundenschlussspurt.

Schon lachte einem ein Schild mit dem Vermerk „Getränke 250 m“ mit einem 5-stöckigen Burger (???) entgegen, und  während einem das Wasser im Munde zusammen lief, stand man plötzlich vor mehreren Gassen – oje, welche war denn nun die richtige?

Links, Mitte, Rechts?

Wir entschieden uns für die goldene Mitte! (Glück gehabt!). Unter dem Applaus des wirklich ausdauernden Publikums (während das Wetter für die Läufer perfekt war – schien es doch zum „Rumstehen“ recht frisch zu sein) und den aufmunternden Worten des Moderators gelangte man an den sehr aufmerksam betreuten Getränkestand, schlug einen Haken durch das Zielverpflegungs- und Aufenthaltszelt und schon rief der „Berg“ wieder.

So liefen wir die ersten sieben Runden angeregt plaudernd und hielten auch so manches Pläuschchen mit vorüberziehenden oder überholten Mitstreitern. Als ein Bekannter von Sonja uns zurief, ihr sollt laufen, nicht reden, gaben wir zurück: nicht vergessen, Frauen können mehrere Sachen gleichzeitig…

Das Wetter sollte nochmal erwähnt werden, es war für mein Empfinden wirklich sehr angenehm, kühl, etwas feuchte Luft aber dennoch trocken, der Wind war zwar auf den beiden freien Anhöhen zu spüren, wehte aber gerade auf dem Schlussstück immer sehr „sympathisch“ von hinten. Und auch die liebe Sonne kämpfte sich von Zeit zu Zeit unaufdringlich durch die Wolken.

Nach knapp 7 Runden beschloss Sonja dann, es mal zu versuchen, noch „eins drauf zu legen“ während ich dachte, gut daran zu tun, die letzten 3 Runden „stressfrei“ anzugehen. Ich „schmiss“ meinen I-Pod an und schaffte es doch tatsächlich noch, den einen oder anderen Läufer bzw. Läuferin noch zu überholen, hatte Gelegenheit  ein paar Worte mit Doris, Erika und Volker zu reden, mich ein paar Meter von „Helmut Zeitsprung“ ziehen zu lassen um dann nach 4:47:16 h (netto) über die Ziellinie zu laufen.

Sehr überrascht war ich dann doch, als mir Arne dann eröffnete, dass er nun leider eben schon den 3. Platz der Frauen vergeben habe!  So strahlte mir Sonja dann mit Blumenstrauß und Pokal entgegen, sie war 2 min. vor mir ins Ziel gekommen - hätte man das gewusst---!

Na, ich freute mich für sie und auch für mich über dieses Ergebnis beim 3. Marathon in 16 Tagen und vor allem in diesem Gelände. Und genauso freute ich mich auf die nun folgende Massage, die wirklich ein Genuss war, vielen Dank nochmal an die beiden Mädels von der Massagepraxis Schönfeld!

Fachfrauen-Gespräch über Massagen mit Christine Schroeder

Leckerer Abschluss waren dann Nudeln mit Fleischsoße, ein spendiertes Bier und eine Stunde nettes Beisammensein  im Kreise  vieler netter Mitläufer, u. a. Doris, Mario, Christine, Christian und 2 Michaels. Übrigens hatte es inzwischen kurz geregnet, ich meine aber, alle Läufer dürften vorher das Ziel noch trocken erreicht haben.

Arne, ein herzliches Dankeschön nochmals für die Super-Organisation und den unermüdlichen Einsatz von Dir, Deiner Familie und den vielen fleißigen Helfern!

18.10.08 20:21
 


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