Laufen nicht nur sonntags...

 

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Teichwiesen (# 607) – John Stith Pemberton Marathon am 08.07.2009 – eigener Laufbericht

Zwar waren seit dem anstrengenden Assens-Marathon nur  4 Tage vergangen, aber  trotzdem wollte ich gerne meinen Geburtstagslauf mit Kaffee und Kuchen bei Christian nicht ausfallen lassen. Man konnte die Sache ja auch ruhig angehen!

Also  fuhr ich nach der Zeugniskonferenz der  Klasse meines Sohnes  zur Entspannung (!!) gen Volksdorf.

Die bereits anwesenden Läufer – wieder mal eine Herrenrunde mit Michael, Klaus, Ole, Olli, Kurt und Christian – wollten wohl gerade zum Start gehen, als ich mit meiner Verpflegung um die Ecke fegte. So  konnte ich sie noch ein paar Minuten „beschäftigen“,  bis ich mich umgezogen hatte.

Und so ging es dann  noch etwas später los. Die Sonne schien  und die Stimmung war gut. Natürlich sortierten sich 3 m nach dem Start die Reihen – Michi, Ole und Olli stoben los, Klaus, erst etwas verhalten doch dann auch entschlossen, hinterher. So  blieb es Christian und mir überlassen, das Feld wieder einmal von hinten zu sichern – Kurt war auch schon unterwegs. Schnell kamen wir auf Christians 250-Meilen- Lauf Ende Juni in England zu sprechen, und das gab locker Stoff für die Halbmarathondistanz. Da ja nun Christian erzählte, konnte ich zuhören und hatte damit auch mehr „Luft“ zum Laufen…. Als wir 6 Runden hinter uns hatten, meinte ich im Augenwinkel  Olli schon im Ziel gesehen zu haben, was sich dann auch bestätigte, er hatte nur  die halbe Distanz gewählt.

Irgendwann gab es dann auch auf der ersten Hälfte den ersten, recht kräftigen Schauer – wie angekündigt, was jedoch durch die milden Temperaturen  und minimalem Wind eigentlich mehr eine angenehme Abkühlung als störend war. Daher wurden wir dann auch zunächst immer wieder schnell trocken und kühlten nicht aus.

Nach den ersten acht Runden  leerte Christian dann erst einmal seine Schuhe aus und machte nicht wirklich Anstalten, wieder zu mir aufzulaufen. Wir waren bis dahin ja auch relativ zügig gelaufen im Hinblick auf die „Nachwehen“ seines langen Laufes auf der Insel.

Also  dachte ich, irgendwie läuft das heute gut und zog mein Tempo etwas an. Bald ließ ich mich auch musikalisch begleiten, was mir nochmals mehr Schwung gab.

Beim  Passieren des V-Punktes meinte ich einmal Marco Otte mit Regenschirm gesichtet zu haben. Ich dachte  erst, was macht der hier denn mit einem Regenschirm? Später meinte ich, wohl eine Fatamorgana  gesehen zu haben…

Die Schauer wurden jetzt häufiger und waren immer Anlass, Gas zu geben, um die nächste, von Bäumen geschützte Passage zu erreichen.

Als ich noch 3 Runden vor mir hatte, kam mir plötzlich Uwe Weist mit Fotoapparat entgegen gelaufen – noch ein Zaungast am Mittwochabend! Doch ich war jetzt so gut im Rhythmus, dass ich zügig weiter lief. Bald sah ich Ole und Klaus vor mir und ich schloss zu den beiden auf. Ole war in seiner letzten Runde, Klaus in der vorletzten. So liefen wir ein Stück zusammen und dann im Gänsemarsch nah hintereinander her. Dies bescherte mir meine bis dahin schnellste Runde von 15:40  min. Und ich dachte, wenn Du  die Runde schnell laufen kannst, dann schaffst Du das auch mit den letzten beiden, die dann mit 16:01 min. und 14:47 min verbucht werden konnten.

Somit hatte ich schließlich nicht nur meine TW-Bestzeit von 4:37 h getoppt, was ich ja früh auf der zweiten Streckenhälfte geahnt hatte, sondern sogar noch unter 4 ½ Stunden gefinisht – ein tolles Ergebnis und quasi noch ein kleines, nachträgliches Geburtstagsgeschenk an mich selbst!

Im Ziel standen dann auch Uwe, Michael und Klaus, und wir klönten noch bei einer Tasse Kaffee und Kuchen,  und Uwe und ich machten noch ein paar Fotos (d.h. ich wollte noch welche machen, aber der Akku….). Als dann der nächste Schauer runter kam, flüchteten Klaus und Uwe.

Nachdem ich die letzten Stückchen Kuchen für Christian, der noch auf der Strecke war, verstaut hatte, und ich, ziemlich durchnässt, nun auch zu frieren begann, brach ich zusammen mit Michael auf, der, wie Ole und wie immer mit dem Fahrrad da war, und kam kurz nach 22.00 h sehr zufrieden wieder zu Hause an.

Wieder einmal ein schöner Kaffeeklatsch mit Laufeinlage an den Teichwiesen!

10.7.09 02:16
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Christian / Website (10.7.09 02:19)
Das stimmt nur bedingt: Ich wäre in der 9. Runde schon gern wieder herangelaufen, aber du beschleunigtest gerade hinter Manuela & Partner, und so kam ich beim besten Willen nicht mehr heran.


Werner (14.7.09 23:18)
Herzlichen Glückwunsch zur PTwB und zum Geburtstag!!!!
Gruß Werner

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