Laufen nicht nur sonntags...

 

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M/U # 57 - Hamburg (Teichwiesen) - Johanna König Marathon am 27.03.2009 - eigener Laufbericht

Generalprobe des Aprilwetters zum Clementine-Marathon am 27.03.09 an den Teichwiesen

Am Freitag, den 23.03. fuhr ich mit Schnee, Hagel und Sonnenschein wieder einmal Richtung Teichwiesen – etwas genervt, da die Fahrt merkwürdigerweise (?) doppelt so lang dauerte wie an einem Sonntag… Rushhour in Hamburg, und  ich hoffe nur, dass das rote Licht, das ich an einer Ampel gesehen habe, über die ich aus Versehen gerade noch so drüber gerutscht bin, tatsächlich nur das rote Ampellicht war…

Nerv, nerv ging weiter, denn ich kam nicht wie gewünscht an die Teichwiesen ran. Wohl hatte ich am Sonntag was von „ab 23.03……“ gelesen, dachte aber, da der Linksabbieger, der mich über den Volksdorfer Weg und den Waldweg den langen Weg  um die Teichwiesen hätte bringen können, völlig überlastet war, der  „kürzere“  sei auch der schnellere Weg. Aber ich hatte nicht mit den Hamburger Baubehörden gerechnet, die hatten am 23. tatsächlich Ernst gemacht und „meine“ Zufahrt gesperrt. So irrte Claudia Clever im Wohngebiet irgendwo in der Nähe zu den Teichwiesen rum. Als ich Charlotte zu Rate ziehen wollte, schwieg sie mich nur beleidigt an – sollte ihr vielleicht   mal gut zureden. Doch glücklicher Weise  traf ich noch eine nette Anwohnerin, die mir einen „Schleichweg“ zum Waldweg zeigte.

Mit leichter Verspätung  und  schlechtem Gewissen kam  ich (hatte Christian den Start auf meine Bitte hin doch um eine Stunde vorgelegt!)  dann doch noch „Beim Großen Teich“ an  (als ich an „Auf dem Pfahl“ vorbeifuhr, wo Christian immer parkt, war noch kein Auto zu sehen) und traf dort auf Purna Samarpan sowie Rainer, der als Tagesnachmelder aufschlug. Wir warteten  noch ein wenig und empfingen dann Kurt, der wieder einmal den weiten Weg an die Teichwiesen gefunden hatte und (schon wieder!) seine  Frau im Auto sitzen gelassen hatte (das endete letztes Mal mit einer leeren Batterie!)!

Kurz darauf kam auch uns Christian an, ebenfalls etwas gestresst, jedoch schien er den Stress mit der Ankunft bewältigt zu haben, und wir begaben uns, nachdem wir gemeinsam den Verpflegungstisch aufgebaut und ausgerüstet hatten, zum Startpunkt in Übersee.

Pünktlich zum Start kam dann noch der Segen von ganz oben in Form eines kurzen Graupel(?)-Schauers, dann konnte es los gehen. Anfangs liefen wir noch als 5er-Gruppe zusammen (Christine hatte übrigens aufgrund von Diplomatengeschäften bei Christian abgesagt), doch schon nach dem Auftaktstück teilten wir uns auf, Purna, Rainer und ich übernahmen den Spähdienst, Christian und Kurt sicherten von hinten.

Wir waren sehr zügig unterwegs (zumindest für meine Verhältnisse, Purna war ja am Sonntag noch sub-4 gelaufen, Rainer vor gut einer Woche 5 1/2 Stunden), doch wir alle waren uns einig, dass wir so viele Runden wie möglich noch im Tageslicht bewältigen wollten. Zwischendurch jammerten die Jungs mal, aber es hilft ja nichts, wenn man in ordentlicher Zeit fertig werden will! Außerdem sollte Purna noch per Fahrrad und Bahn bis Kiel an diesem Abend, um am folgenden Tag den Kiel-Holtenau-Geländemarathon zu laufen – da mussten wir uns ganz einfach etwas sputen. (Wir kannten schließlich die Öffnungszeiten des Pizzaladens am Bahnhof nicht!)

Es war eine wunderschöne Abendstimmung an den Teichen und das Pensum an Niederschlag, das runter kommen sollte, war wohl mit unserem Start erledigt gewesen. So kamen wir, bis auf die letzten ca. 3 ½ Runden, noch ohne Stirnlampen aus, dann wurde es (noch!) etwas anstrengender, weil man gut Acht geben musste, wo man seine Füße hinsetzte. Doch es lief alles sehr kurzweilig, harmonisch und gleichmäßig, so dass wir nach einer ersten Hälfte von 2:15  h (2:18 minus halbes Auftaktstück 5:45) unsere zweite Hälfte in 2:22  h meisterten, und so meine neue persönliche Bestzeit an den Teichwiesen, eine 4:37:24 einfahren konnten. (Jipiii!)

So kam Purna in guter Zeit zum Zug und zum Pizzaladen, Rainer schnell in trockene Klamotten und ich zu den Geburtstagsvorbereitungen für meinen kleinen Augenstern Nick, der morgen (ich korrigiere, heute) 6 Jahre alt wird.

Und nicht nur wir waren schnell, auch Christian und Kurt waren mit 5:04 h nur knapp über 5 Stunden unterwegs, und so kam es, dass Christian, einmal schon in Schwung, auch gleich noch die Urkunden und Ergebnislisten des Tages versandte, und das noch „Sub-Mitternacht“! Wenn das nicht schnell ist…!

28.3.09 02:48
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Werner (28.3.09 17:57)
Hallo Claudia,
herzlichen Glückwunsch zur "PTwB".
Superschöner Bericht!!!
Mit Charlotte solltest Du mal ein ernstes Wort sprechen - in der Not im Stich lassen ist garstig!!!
Gruß Werner


Jobst (28.3.09 18:51)
Hallo Carla,

Auch ich las wie immer mit großem Genuss Deine story, frage mich nur, wieso all die 100MCler nicht mehr in denselbigen kommen dürfen.
Aber ich finde auch meinen Weg in diesen Geheimblog.
Freu mich auf die nächste Spähtruppgeschichte, Gruß Jobst


Quentsch / Website (28.3.09 22:27)
Hey Claudia, 4:37 Stunden! Lag es an der neuen HSV Unterwäsche? Damit erneut klare Frauensiegerin. Also herzlichen Glückwunsch zur neuen Teichwiesen Bestzeit. Samstag (04.04.) mußt du ja auch schon wieder in Öjendorf deinen Siegertitel Februar/März verteidigen. Zum Glück habe ich diesen Streß ja nicht mehr ...


(28.3.09 23:53)
Hallo Ihr lieben Kommentatoren,
schön, dass Ihr trotzdem den Weg in meine bescheidene Hütte gefunden habt!
Charlotte muss sich tatsächlich langsam Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen (führe schon Verhandlungen mit einem netten Kerl namens Falck)!
Danke für die Glückwünsche zur "PTwB" - am kommenden Samstag muss ich wohl Sylvia mal den Vortritt lassen, da wird das nichts mit dem Hattrick... - und die Dessous, Arne, heb ich mir doch auf fürs nächste Fotoshooting!
Viele Grüße Claudia

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