Laufen nicht nur sonntags...

 

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M/U # 55 - Hamburg (Öjendorfer Park) - Frühlings-Marathon am 14.03.2009 - eigener Laufbericht

Wieder einmal rief der Öjendorfer See, und es wurde nach 3 Wochen Marathon-Abstinenz seit dem Lü-Ha-Fun-Run nun auch wirklich Zeit, die verbliebene Ausdauer zu testen!

Die Zeichen standen gut, die Wettervorhersage klang nach einem Hauch von Frühling  und so brachte mich mein Autolein, das den Weg zum Bruhnrögenredder schon ganz alleine weiß, schwungvoll auf den Parkplatz vor dem Startpunkt – fast schon ein wenig zu übereifrig, denn es kam erst so halb auf einem Baumstumpf zum Stehen…. Gott sei Dank hat man ja nette Parkplatznachbarn, die  mit reiner Muskelkraft alles wieder in die rechten Bahnen bringen! ;-)

Leicht zweifelnd, ob er denn auch schmecken würde, lieferte ich meinen Kuchen bei Rita und Christa ab – hatte ich doch irgendwie noch einen Becher mit Zutaten  übrig gehabt, als der Kuchen so kurz nach 7.00 h schon im Ofen war! Na, man würde sehen…

Nach Startnummernabholung und diversen „Hallos“ ging es auch schon los – doch nicht bevor Lothar und Arne noch organisatorische Informationen und läuferische Tageshighlights  gegeben bzw. erläutert hatten  (Christel Kunzes 100. sowie Volker Boldts 1.  - und – wie ich hinterher erst mit bekam- Hans-Jürgen Lange s 50.  und Rosi von Kocemba s sogar schon n 555.(!) Marathon/Ultra!) – Herzlichen Glückwunsch an alle „Jubilare“!

Die Stimmung war super, das Wetter zeigte sich wie angekündigt sehr frühlingshaft – einige Läufer waren dementsprechend auch schon in etwas leichterer Bekleidung angetreten. Ich wiederum war froh, doch Handschuhe und Stirnband dabei zu haben, besonders meine Hände wurden immer sofort kalt, sobald ich die Handschuhe mal auszog (Sven P. meinte, ich solle doch einfach schneller laufen – meinte er vielleicht auf Händen????)!

Die ersten Runden lief ich gemeinsam mit Erika , und wir ordneten gemeinsam die Lage der Welt im Großen wie im Kleinen. Bald schloss Marianne zu uns auf und wir kamen auf den Elbtunnelmarathon 2007 zu sprechen; dort hatte ich Marianne das erste Mal getroffen. Wir waren damals gemeinsam gestartet, doch ich hatte sich dann sofort aus den Augen verloren, und so erfuhr ich nun 2 Jahre später, dass dieser Elbtunnellauf für sie ein schwarzer Tag gewesen war, da sie sich im Tunnel einen Achillessehnenriss zugezogen hatte, der sie lange beschäftigt hat…   

Auch Frank Lomott lief ein Stück im Gleichschritt mit uns, und es gelang mir, ihn gemeinsam mit seiner Frau Heike zusammen abzulichten.

Nach einem Verpflegungsstopp zerschlug sich unser Trio jedoch und so zog ich alleine weiter und genoss – noch ohne I-Pod – die Frühlingsstimmung  in der wunderbaren Natur auf, an und um den See. Viele Hunde waren schon wieder unterwegs, von denen mich einer, ich meine es war ein blitzschneller Windhund, mich fast zu Fall gebracht hatte, aber eben nur fast….

Ein paar Mal kam ich an Manfred H. vorbei, bekannterweise  großer HSV-Fan, und outete mich ihm gegenüber als Bayernfan, er sprach aber trotzdem noch mit mir! Und,  Manfred: „Ist ja alles im grünen Bereich, HSV und Bayern jetzt, am Sonntag Abend,  punktgleich und Seite an Seite wie wir gestern! Vielleicht sollten wir jedes Mal vor den Spielen einen Marathon laufen, dann gewinnen die ja vielleicht immer!

Auch Christine S., Günter H. und Helmut B. traf ich das eine oder andere Mal, die diesmal ohne Christian H. , der Christiansö unsicher machte, also nicht als vier- sondern nur als dreiblättriges Kleeblatt, unterwegs waren. Aber Christine strahlte sowieso für zwei, so erholt sah sie aus nach ihrem „Trainingslager“ bei den - Zitat Schneggi – „üblen Diven“ (so übel scheinen die also gar nicht zu sein!).

Dann näherte sich mir von hinten ein dynamischer Dreier bestehend aus der rot-gelb-grünen (Ampel?-)Koalition Olliver W., Michael B. und Marco O. Auf meine Frage, ob das das versprochene Hoch aus dem Süden sei,  protestierte Herr W. jedoch vehement – er sei Hamburger und bliebe es! Und noch im Vorüberrauschen  rief er: „I‘ll be back“ !  (Na, wolle mer mal sehe, ob se den Hesse wieder rei lasse!) J

Kurz darauf – ca. 500 m vor Rundenende - Rufe von hinten, die nur von Werner B. und Peter K. stammen konnten. Schon preschten sie heran, ich konnte sie gerade noch in die Kamera bannen und schon zogen sie  nach Rundenende wieder davon….Dachte ich zumindest, aber nein, einmal versägen reichte ja nicht! Gingen die doch beide in die Büsche, nur um nochmals grinsend an mir vorbei zu ziehen – Machos, Machos…!

Schließlich hatte ich noch eine sehr nette Runde mit Bob Headrick, der aus der Nähe von Chicago stammt, sehr gut deutsch spricht, und demnächst laufend Wien erkunden möchte – good luck!

Hatten Erika, Marianne und ich festgestellt, dass Sylvia nicht angetreten war, so kam ich ins Grübeln, ob denn schon eine Frau vor mir Richtung Ziel unterwegs sei. Ich traf noch auf Rosi und Sina, war mir aber nicht sicher, ob ich sie überrundet hatte oder nur zu ihnen aufgelaufen war. Also lief ich so zügig wie noch möglich meine letzten beiden Runden und kam nach 4:24:41 h denn doch tatsächlich als erstes Mädel ins Ziel – kurz zuvor konnte ich sogar noch zwei oder drei müde Männer überholen…! So wurde auch mein „Schnapszahl“ Lauf besonders belohnt!

Kurz vor dem Ziel kam mir übrigens noch Harald P. entgegen. Auf mein Zurufen: „Harald, falsch rum!“ Meinte er nur, er müsse jetzt nochmals alles rückwärts laufen – hää???  Später meinte er, als er mir einiges über Gemüseanbau verriet (wieder ein sehr lehrreicher Tag!!!), dass er nur eine Extrarunde  gelaufen war, da er am Sonntag  Morgen wohl keine Zeit haben werde … (Ich hatte heute wohl Zeit, aber überhaupt keine Lust…!)

Ennos Sohnemann Paul und ich durften dann noch den kleinen Alpaka-Jungen mit Möhrenstückchen füttern, der sich im Kreise von uns Läufern und unserem Verpflegungsstand sichtlich wohl fühlte - siehe auch Arnes Bericht.

Model Enno zeigte den neuesten Mustermix der Frühjahrskollektion (welches Jahr war das noch??)

Auch erfuhr ich dann noch von dem einen oder der anderen, welche Laufjubiläen in 2009 noch wann erreicht werden sollen (da kommen noch so einige 100er auf uns zu!).

Nach Stärkung am – wie immer – gut bestückten Verpflegungsstand und weiteren netten Gesprächen trat ich dann die Heimfahrt an. Das Wetter hatte super gehalten, auf der Rückfahrt zeigte die Temperatur 13,5 °C (!) Und erst als ich zu Hause war, begann es – zumindest in Kaltenkirchen – zu regnen – wenn das kein perfektes Timing war!

Ach ja, vermisst habe ich ja – wie viele andere – auch den Dönerkanzler (Ich hatte doch zum ersten Mal mein Toronto-Käppi auf!), aber der hat sich, wie wir  von Jörg erfuhren und inzwischen auch lesen konnten, im Zuge seiner diplomatischen Dienstreise zur Pflege der deutsch-türkischen Freundschaft in Antalya beim Stufensteigen (nicht beim Laufen!) eine Blessur zugezogen, die hoffentlich bis zu zum 4.04. wieder geheilt sein wird! Denn dann wollen wir uns alle wieder an Ritas Café  am  See treffen,  um Lothars Geburtstagsmarathon zu feiern!!!!

Bis dahin vielen Dank an alle, die diesen Lauf wieder zum guten Gelingen geführt haben!

Carla und Claudi

19.3.09 12:45
 


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