Laufen nicht nur sonntags...

 

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Hamburg (Öjendorfer Park) - Peter Wieneke Marathon am 28.12.2008 - eigener Laufbericht

Nach bereits zwei Läufen seit letzten Sonntag (Brocken in Berlin und Teichwiesen) sollte der Geburtstagsmarathon von Peter, der mir schon letztes Jahr sehr gut gefallen hat, meine Marathonläufe im Jahr 2008 beschließen.

Bei klarem, kalten Wetter startete ich etwas später als sonst in Fahrgemeinschaft mit Arne üblich, aber dafür auch mit frisch gebackenem Butterkuchen Richtung Öjendorf. Da die Straßen sonntags früh gegen 8.00 h noch frei sind und man sogar in Hamburg mal eine „grüne Welle“ haben kann, kam ich trotzdem in noch sehr guter Zeit am See an, wo natürlich schon reges Treiben herrschte.

Wie immer gab es ein großes Hallo, da ja viele Mitglieder der großen Marathonfamilie ebenfalls Peters Geburtstag zum Anlass nahmen, u.a. auch ihren über Weihnachten gesammelten Kalorien bzw. Grämmchen und Pfunden (oder doch auch Kilos?) zu Leibe zu rücken.

Etwas müde schaute ja der eine oder andere Däne aus der Wäsche – wie ich erfuhr, waren einige der vielen dänischen Teilnehmer, wie z B. Michael Nielsen , nicht nur am Vortag einen Marathon in Kiel gelaufen sondern hatten auch bei Peter dessen Geburtstag schon mal „eingeläutet“. (Wie sagte Michael auf der Strecke: Man merkt halt doch, dass man alt wird… ??!!)

Mit leichter Verspätung, ein paar Minuten nach 9.00 h startete Lothar den Lauf nach einem Geburtstagsgruß an Peter sowie den üblichen Lauf-Infos.  Also ging es los, in den herrlichen Wintermorgen hinein. Schnell hatte ich in Frank Berka, Peter Genz und einigen weiteren Läufern, deren Namen ich leider nicht kenne,  die erste gesellige Runde, deren bereits von Frank kommentierter Humor die ersten paar Runden schon mal ganz schön Tempo aufkommen ließen (keine Angst meine Herren, die geäußerten Sollgewichte bleiben geheim!). Lediglich ein Auszug aus einem Gespräch – anonym gehalten – sei hier erwähnt: Läufer A: „Mann, wenn ich 100 kg habe, höre ich auf!“ Läufer B: „Mit dem Fressen oder mit dem Laufen?“

Na,  nach diesen Aufwärmrunden  dachte ich, es sei an der Zeit, meinen eigenen Rhythmus zu finden, da ich meiner Meinung nach schon etwas zu schnell unterwegs war, und vor allem wollte ich auch  meine „neue Musik“, die ich mir  selbst fürs Laufen zu Weihnachten geschenkt und auf meinen I-Pod aufgespielt hatte, „ausprobieren“ und genießen.

Es war ein wunderschöner Lauf um den winterlichen See, über dem meist unter einem tiefblauen Himmel die Sonne strahlte. Eigentlich bedürfte es keiner Worte, wenn man einige Fotos gemacht hätte, tolle Blickfänge  fanden sich alle paar Meter – aber wer sollte da noch seine Bestzeit laufen…!

Natürlich waren wir 80 Läufer nicht ganz unter uns, denn dass Traumwetter lockte auch viele Spaziergänger, Hundeausführer, Walker, Jogger – und sogar  (wie bereits von Arne berichtet) LAMAS  (!) auf die Öjendorfer Promenade, was besonders in den letzten Runden einiges an Ausweichmanövern, netten Zurufen und freundlichem Grüßen forderte.

Enno  bewirkte mit seiner Schocktherapie noch einen Adrenalinstoß, der mich kurzzeitig  noch etwas schneller werden ließ , und ein weiterer Läufer – ich meine, es dürfte Wolfgang Kieselbach gewesen sein – er hat sich nicht vorgestellt – zog mich (bzw. zog ich ihn teilweise) über einige Runden, und fragte mich ein paar Mal, in welcher Runde ich denn sei, was mich fast noch verunsichert hat, ich konnte ihn aber schließlich doch von meiner Version überzeugen, und er lief noch eine Runde mehr, als er auf dem Plan gehabt hatte. Schade, dass Thomas Hotze-Müller plötzlich aufgab, denn auch er pirschte in einigen Runden an mir vorbei, um aber dann nach dem Verpflegungspunkt doch wieder hinter mir aufzutauchen. Und schließlich war ich überrascht, dass Frank, der in irgendeiner Runde zügig an mir vorbei zog und etwas von „Zwischenhoch“ rief, doch erst 5 min. nach mir ins Ziel kam – er hatte sich wohl ein kleines Päuschen auf einem Häuschen mit Herz gegönnt…

Dass ich eine ganz gute Zeit hinkriegen würde, war mir eigentlich schon am Start klar, da ich  auf meiner Lieblingsstrecke eigentlich immer (bitte alle weg hören, die unter 4 Std. laufen) gute Zeiten laufe – erst im November hatte ich meine PB dort um 6 min. verbessert. Doch als ich dann nach der Hälfte der Strecke (plus Auftaktstück) bei 2.10 h lag, dachte ich: „Hola, Claudia, das könnte die 4.30er Schallmauer ja mal zum Einstürzen bringen!“  Also nahm ich meine müden Beine in die Hand (man stelle sich vor), sog die gute Stimmung ein und lief auf meinen persönlichen Sieg – es wurde die phänomenale Endzeit von 4:20:15 h!!!

Also jetzt musste sich die Sonne schon anstrengen, um mein Strahlen im Ziel zu überbieten! Ich fühlte mich ca. 2,50  m groß (jetzt immerhin noch 2 m) und war/bin überglücklich, dass ich mit diesem Abschlusslauf für das „alte“ Jahr meine Bestmarke nochmals um 12 min. verbessern konnte!

Schöner Ausklang des Laufes waren wie immer die netten Gespräche mit vielen netten Leuten bei bester Verköstigung  (u.a. bei einem Schluck Bier mit Werner, der ja seinen 62. zu Peters 62. lief – viel Glück für den 63. am 30. in Berlin!) durch Rita und ihr Team – vielen Dank!

Allen an dieser Stelle einen guten Rutsch und ein gesundes, verletzungsfreies sowie glückliches Jahr 2009!

30.12.08 19:20
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Werner (31.12.08 11:09)
Suuuuper-Claudia - herzlichen Glückwunsch nochmal zu Deiner neuen Bestzeit.
Guten Rutsch in ein erfolgreiches, gesundes und glückliches 2009
Gruß Werner

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